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Freiwillige Feuerwehr Grimma

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2. Berufsfeuerwehrtag 2008

Nach langer Planung, konnte am 18.10. bis 19.10.2008, der 2. Berufsfeuerwehrtag stattfinden. Nun hieß es wieder für die Kinder, einen 24 Stunden Dienst auf der Wache zu absolvieren. Diesmal wurden wir unterstützt von der Jugendfeuerwehr Brandenburg, dem Jugendrotkreuz und der Polizei mit einem Fahrzeug . An diesem Wochenende hatten wir auch einen 7-jährigen Ehrengast, Marcel, der zum Tag der Sachsen persönlich von der Jugendfeuerwehr Grimma, eingeladen wurde.
Die Jugendfeuerwehr Brandenburg, ist schon am Freitag mit 8 Kindern, 4 Betreuern und 2 Fahrzeugen, in Grimma eingetroffen. Um den Freitagabend interessant zu gestalten, ging es für die Kinder und 2 Betreuer ins Kino. Die anderen Betreuer verblieben in der Wache und gingen die Einsatzplanung noch mal durch, damit keine Pannen zu verzeichnen sind. Nachdem das Kino zu Ende war, ging es zurück zur Wache, wo die Nachtruhe eingeläutet wurde. Am Samstagmorgen klingelte der Wecker schon um 6:oo Uhr, da für alle 7.3o Uhr der 24 Stunden Dienst begann.
Nach der Begrüßung ging es mit der Belehrung los, danach wurden die Kinder in 2 Wachabteilungen eingeteilt und mit Funkmeldeempfängern ausgerüstet. Jetzt konnte es endlich losgehen. Für die Kameraden aus Brandenburg sowie einigen Kameraden von Grimma war das der 1.Berufsfeuerwehrtag den sie mitmachen durften, das spürte jeder an der Anspannung und Aufregung die sich im ganzen Gerätehaus ausbreitete.
Die 1. Alarmierung, für die 1. Wachabteilung, war um 8:3o Uhr
Stichwort: „ Wohnungsbrand, Oberwerder“ Ausgerückt wurde mit ELW, LF 16, DLK und Polizei.
Für die 2. Wachabteilung hieß es um 8:4o Uhr,
Stichwort: „ Brand am Bahnhof“ es rückten der MTW von Brandenburg, VRW und TLF aus weiterhin wurde das TLF von Trebsen nachgefordert.
Danach ging es Schlag auf Schlag .
einlaufen der BMA im Stadthaus und LKW – Brand, am Oberwerder bei der Fa. Brumlich.
Die jungen Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen wahren froh das sie die Aufgaben bis zum Mittagessen gut gemeistert hatten und sich eine wohlverdiente Pause gönnen durften. Das leckeres Mittagessen stand schon bereit, als alle geschafft von den Strapazen der Einsätze ins Gerätehaus einrückten.
Nach dem ausgiebigen Mittag ging es zum Verkehrsunfall, eingeklemmte Person, auf dem Gelände der Fa. Kauerauf, wo den Kinder gezeigt wurde, wie mit Schere und Spreizer gearbeitet wird. Vorher mussten sie sich aber um die Verletzten Personen und Absperrmaßnahmen kümmern sowie geeignete Löschmittel bereitstellen. Doch plötzlich Ruf von der Zentrale: ” Einsatz für DLK, Tierrettung → eingeklemmte Katze, Vorwerkstr. 23 d, bei Fam. Zieger/Kobbe. Nach diesen Einsätzen war eine Kaffeepause in der Planung, da wurden wir mit frisch gebackenen Kuchen überrascht, der von Nancy gesponsert wurde.
Die Ruhe sollte nicht lange anhalten, um 16:oo Uhr ging es wieder zum Oberwerder, diesmal zur Fa. Lechner, verschüttete Person nach Explosion, wo die Kinder sich Gedanken mache mussten wie man die Person rettet und die Unfallstelle ausleuchtet. Es stellte sich im Nachgang heraus, das es 2 verschüttete Personen waren, diese wurden nach der Rettung vom DRK betreut. Um 17:28 Uhr unklare Rauchentwicklung, hinter Pandamöbel. Alle 2 Wachabteilungen rückten aus, es musste ein Löschangriff aufgebaut werden. Nun sollte der Abend nach dem Abendessen ausklingen so, dass die Kinder um 21:3o Uhr ihre ersehnte Bettruhe antreten konnten. Aber nicht genug, um 22:15 Uhr ertönte erneut der Piepser, die Kinder waren schon kurz vorm fest einschlafen.
Die Einsatzalarmierung → vermisste Person im Stadtwald. Alle kamen mit verschlafenen Augen, weiß vor Schreck in den Gesichtern die Treppe hinunter zu ihren Fahrzeugen. Nachdem der Einsatz beendet war, ging es im Verband noch mal durch die Stadt, über die Umgehungsstrasse hin zu McDonalds, wo es für alle noch ein Eis gab. Zurück in der Wache gab es die lang ersehnte Nachtruhe. Nun konnten die Betreuer ein erstes Fazit über die Einsätze ziehen, dies sollte aber auch nicht solange dauern, denn der Wecker klingelte für die Betreuer schon wieder um 6:oo Uhr.
7:3o wurden die Kinder zu ihren letzten Einsatz gerufen mit dem Stichwort: Abgestürzte Person am Muldenufer. Das war kein leichter Einsatz, nun mussten sie zeigen, dass die Knoten sitzen. Es musste eine Eigensicherung vorgenommen werden und die Verletzte Person auf der Trage so sichern das sie zur Rettung abtransportiert werden kann. Nachdem dies erledigt war, erwartete die Kinder in der Wache ein warmer Tee und frisch gebackene Brötchen, damit sollte der 24 Stunden Dienst sein Ende finden. Zum Abschluss gab es für alle Kinder eine Urkunde, auch für das Jugendrotkreuz und auch für Marcel.
Die Jugendwarte, die Betreuer und Helfer waren nach den 24 Stunden total ausgepauert, aber trotzdem stolz auf ihren Nachwuchs und das keinem etwas passiert ist.
Auf diesem Weg Bedanken wir uns für die freundliche Unterstützung bei der
Fa. Brumlich, Fa. Lechner, Fa. Kauerauf, Schlacht- und Zerlegeservice Henning Göpel, der Polizei, dem Jugendrotkreuz, den Helfern vom aktiven Dienst der Feuerwehr Grimma und natürlich der Jugendfeuerwehr Brandenburg für ihre Einsatzbereitschaft.

Bilder zum 2. Berufsfeuerwehrtag

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